
“Hören Sie auf zu reden, bevor Ihr Publikum aufhört Ihnen zu zuhören.”
Komfortzone, Lernzone, Panikzone
In der Komfortzone haben Sie alle Ressourcen zur Verfügung. Hier fühlen Sie sich wohl und haben alles unter Kontrolle. Leider findet in der Komfortzone so gut wie kein Lernen statt. Um in die Lernzone zu kommen, muss man bereit sein, sich in einen Zustand zu begeben, in dem man nicht mehr alle Ressourcen zur Verfügung hat um alle Aspekte einer gegebenen Situation kontrollieren zu können. Ein Muskel wächst auch nur, wenn er an die Grenzen seiner Fähigkeiten gebracht wird und er somit neue Ressourcen bilden muss, um der Situation zukünftig Herr zu werden.
Unterhalb der Komfortzone kommt schließlich die Panikzone. Wer hier hinein fällt hat so wenig Ressourcen zur Verfügung, dass er jegliche Kontrolle über die Situation verloren hat und nur noch im Überlebensmodus arbeitet.
Gibt’s auch im richtigen Leben
Wenn Sie demnächst in einer herausfordernden Situation bemerken, dass Sie schneller atmen und Ihr Puls höher schlägt, dann sind Sie wahrscheinlich gerade am Rand Ihrer Komfortzone angekommen. Betrachten Sie die Angelegenheit positiv: Sie sind gerade dabei, etwas Neues zu lernen. Sie sind dabei, die Grenze zwischen Komfort- und Lernzone zu verschieben. D.h. Sie vergrößern Ihre Komfortzone.
Als Ergebnis werden Sie zukünftig bei ähnlichen Anlässen gelassener bleiben.
Bedenken Sie aber im Umgang mit anderen Menschen, dass die Grenzen zwischen den einzelnen Zonen höchst individuell sind. Der eine wird schon nervös wenn er nur ein Flugzeug am Himmel sieht, während der andere sich erst zehn Meter vor dem Aufprall sorgt. Ihre Grenzen sind Ihre Grenzen. Respektieren Sie die Grenzen Ihrer Mitmenschen.
Bloß keine Panik!
Achten Sie aber darauf, dass Sie die Kontrolle nicht gänzlich verlieren. Bevor Ihnen alles aus den Händen gleitet und die Situation eskaliert, machen Sie lieber wieder einen Schritt zurück und nach dem Sie wieder zu Kräften gekommen sind, einen neuen Anlauf.
Es sei denn, Sie führen ein so erfülltes Leben, dass selbst der Tod keine ernsthafte Trübung darstellen würde. Dann können Sie sich auch aus 4.000 Metern Höhe angekettet an einen fremden Fallschirmspringer aus dem Flugzeug werfen und auch so die Kontrolle vollkommen abgeben, ohne in Panik zu geraten.
Ich hab’s gemacht. Das Grinsen ist mir eine Woche nicht aus dem Gesicht gewichen.



















Hallo Thomas,
da sprichst Du mir absolut aus dem Herzen. Ich springe wieder im Juni.
Herzliche Grüße